Mosermandl 2680 - Runde



Runde: Aufstieg über die Ursprungalm und zum Neukarsee über eine Steilrinne unterhalb des Sommerwegs zum eigentlichen Ziel, dem Faulkogel. Weiter am Neukarsee vorbei und unter die vom Faulkogelgipfel herabziehende Neukarrinne. Umkehr aufgrund von Schneemangel. Weiterweg Richtung Windischscharte und unterhalb des Windischkopfes zum Skidepot vom Mosermandl an dessen Nordseite. Für die Gipfelbesteigung sind Steigeisen kein Luxus. Selbiges gilt für die Rinne ins Neukar. Abfahrt über das kleine Mosermandl und die Schliererscharte ins Urbankar. Oberhalb der Kößlerhiasalm wird ein letztes Mal angefellt und in die namenlose Scharte unterhalb der Permuthwand aufgestiegen. Auch hier sind noch einmal Steigeisen notwendig. Abfahrt über den Anstiegsweg zum Taferlnock zurück zum Ausgangspunkt.

Schnee: Am kompletten Plateau der Radstädter Tauern ist alles windgebacken. Auf den steilen Südseiten im Urbankar schon so etwas ähnliches wie Firn. Unterhalb von ca. 2000m im Taferlnockgebiet noch schöner Pulver mit minimaler Einsinktiefe. Die gänzlich unberührten Flächen sind freilich schon etwas rar. In der Steilrinne zum Neukar noch sehr wenig Schnee. Man steigt oft in schneebedeckten Schrofen herum. Teils bildet sogar Wassereis die Grundlage. Resümee: Für steiles Zeug wie den Faulkogel ist es noch zu früh, wenn man nicht auch wieder runterstapfen möchte.

 

Autor: Klappert Uli
Datum: 10.01.2020
Saison: 19/20
Gebiet: Radstädter Tauern

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