"Im" Eisenen Bergl



Funktioniert ein Pieps-Gerät auch durch den Felsen?

 

Forschungstour in die Labyrinthhöhle im Eisenen Bergl 1636/77. Zustieg mit Ski vom Phyrnpass. Mäßig gut zu gehen, weil es ordentlich angestollt hat. Oben etwa 10 cm Neuschnee auf Harsch. Sicht durchwegs gut. Am Abend leichter Schneefall, unten dann Regen. Durchwegs gut zu fahren.

 

Erforschung und Vermessung von etwa 500 m Neuland im hinteren Bereich, der über 11 km langen Höhle. Ziel war es eine mögliche Verbindung von den hintersten Bereichen der Höhle, die sich den Eingang um nur wenige Meter nähern, zu finden. Dabei wurde beim Hineingehen ein Pieps deponiert und versucht dies auf der anderen Seite zu orten. Dies gelang auch ohne Probleme. Das Signal konnte bis zu einem Abstand von unter 5 m geortet werden. Leider fehlt aber in diesem Bereich die begehbare Verbindung. Also wurde aus dem vermeintlich kurzen Rückweg nichts und es musste über den üblichen Weg (etwa 3 Stunden) zum Eingang zurückgegangen werden.

 

Insgesamt eine tolle Höhlentour in die derzeit längste Höhle des Warschenecks. Einmal etwas Anderes mit Zustieg mit Skiern.

Autor: Tenreiter Clemens (Bergretter)
Datum: 14.04.2019
Saison: 18/19
Gebiet: Warscheneck

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