Hörndltage



Für den Samstag hatten wir eigentlich schon die Sonntagsrunde geplant: Seehaus - Hörndlwand - Gurnwandkopf - Wappachtal - Röthelmoos - Hörndlalm - Seehaus. Da im Ebenen und Sonnseitigen der Schnee bereits recht weich war, wärs für die Stella wohl nix gewesen. Also Sonntag die vollständige Runde mit Lungauer und Grödiger Begleitung.

 

Am Samstag hamma am Parkplatz den Hans abgelöst, am Sonntag Start drei Stunden früher und dennoch gleiche Schneeverhältnisse. Durch den Wald kann man ab der ersten Kehre durchgehend mit Skiern rauf gehen, und bis auf drei kurze Unterbrechungen auch wieder runterfahren. Ost- und südseitig recht weich. Obinger Kreuz und Gurnwand haben wir deshalb ausgelassen. Die Abfahrt in die Rinne oben mit perfektem Firn, an wenigen, kurzen Stellen hats sogar noch gekratzt. Weiter unten war Holz- und Nadelwachs notwendig. Eine gewaltige Lawine hat die Abfahrtsschneise verbreitet. Dennoch Abfahrt bis ins Röthelmoos durchgehend möglich. Danach Mooswanderung und mühsamer (zumindest für mi) Auftstieg zur Hörndlalm mit wohlverdienter grüner Pause.

 

Lawinen: Richtung Dürrnbachhorn hats mal gerumpelt, sonst viele Lawinenmäuler. Ein Mächtiges wartet überhalb des Aufstieges zur Schlösselschneid auf seinen Abgang.

Autor: Andreas Zauhar
Datum: 08.04.2019
Saison: 18/19
Gebiet: Chiemgauer

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Albrecht Seer zu Stemmbogen14.04.2019

Des is nia koa Stemmbogen net!  Des is a "dynamisch exekutierte Talstemme", den de Kamera exakt dawischt hot!

Thomas Eckerstorfer zu Stemmbogen10.04.2019

......dad's net lästern - naxt's Moi schau ma uns o, wer vo eich überhaupt an Stemmbogen zaumbringt...am besten im Eisgrom! ;-))))

Andreas Zauhar zu Der Lieferen...10.04.2019

Natürlich spuit des Packgewicht für mi a Rolle. Fürn Edi ned, der hod no vui Reserven.

 

Zum Umweltgedanken: Meine Dosen werden zu 100 % recycelt. Übliche Weinflaschen sind keine Mehrweg-Pfandflaschen, sondern werden ebenfalls eingeschmolzen und recycelt. Beide Getränkeverpackungsarten verbrauchen beim Recyceln viel Energie, bei der Glasproduktion entstehen jedoch mehr  Treibhausgase als bei der Dosenproduktion. Durch die geringere benötigte Masse und die dafür geringere benötigte Energie für eine Dose ist diese gegenüber der schweren Glasflasche dennoch im Vorteil. Wenigsten entsteht bei beiden Arten kein Plastikmüll. Am umweltschonendsten wären Mehrweg-PET-Flaschen, wenn diese nicht, wie leider so oft, im Gelände landen, vor Mehrweg-Glasflaschen. Wein in Mehrweg-Pfandflaschen ist eher selten, oiso spricht ois für a Bier am Berg :-)

 

Über die Klappertsche Verschwörungstheorie werd i mir heid Abend beim Wochinger no Gedanken machen. :-)

 

Dass da Tom die Stemmbogentechnik verwendet siegt ma a nur durch glückliche Zufälle bei der Aufnahme. Mit freiem Auge keine Chance - der is vü zschnö! :-)

 

Nani Klappert10.04.2019

Na, dann is ja alles in Ordnung und i muaß mi bei dir entschuldigen. Ich hab aber eh gsagt, dass es Klasse hätte, wenn'sd a Glasl dabei hast. Also, dein Weintrinken am Berg hat Stil und es tut mir leid, wenn i di als Flaschentrinker verdächtigt hab. Zum Thema Rheingau müsst ma no eventuell a bissl diskutieren, am besten bei an Glasl Wein. Beim Wein bin i nämlich a österreichischer Patriot, lass ma aber gern von an Kenner andere Juwelen zeigen. Weiterhin alles Gute und lass dir bei der nächsten Tour dei Weinderl schmecken, Nani 

Edi Mörtl10.04.2019

Oh oh, i mecht iatz zu dera leidenschaftlich geführten Bierdiskussion do herin, die wahrscheinle eh scha a paar als lästig empfinden, ned a na a Weindiskussion entfachen. Owa a paar Sachan von dir Nani muass i jetzt scho richtig stelln:

Selbstverständlich trink i ned den Wein aus da Flaschn. I hab tatsächle fast immer ein Glas oder wenn‘s de Tour erfordert einen (geruchsneutralen) Kokusbecher dabei. Als Wein bevorzuge ich in de Berg einen Rose, am besten ned mehr als 11,5% und sorry, de besseren san de aus Deitschland (Rheingau). Der beste Durstlöscher denn du dir vorstellen kannst. Und glaub mir i hab um mi uma immer dankbare Mittrinker und somit passt’s von der Menge her. Samstag am Schwarzkopf warma so vui das i glei zwoa Flaschal im Rucksack g’hobt hab – mei de Freid de ma do de andan mocht, nua na schee. Getrunken wird fast ausschließlich erst ab mitte der Tour in der Abfahrt – wir sind selten vor fünf am Auto da wir aufgrund unserer weiten Anfahrt möglichst vui vom Berg „mitnehma“ wolln.

Salut in de Berg und wie immer,

aufpassn und gsund bleim!

Nani Klappert zu Der Lieferen...10.04.2019

Na na na, Edi, oba vom Gas! Wenn'st scho moanst, s'Bier trinkt ma net aus da Dosn, muaß i scho sagn, n'Wein trinkt ma aber a net aus da Flaschn, oder hast in an bruchsicheren Etui a Weinglasl mit? Des hätt dann wirklich Klasse! Ich trink gern Bier und aa gern Wein, aber Wein ned am Berg, weil dort hob i an Durst und gengan Durst trink i kan Wein, schon allein deswegen, weil i dann für die Abfahrt z'bsoffn wäre. Was den Umweltgedanken angeht, geb ich dir natürlich recht, meine Bierdose aus Gewichtsgründen macht mir eh immer a schlechts Gewissen  (schwache Ausred, ich weiß). Was den Andi und seine Ottakringer-Werbespots angeht, hab i sowieso an fürchterlichen Verdacht: Er is a Agent in geheimer Mission, angeheuert von bayerische Brauereien. Die simple Strategie: Er macht (zum Schein) Werbung für österreichisches Bier und wählt dazu a extra grausliches. Jeder Bayer, der's probiert, denkt sich, puh, haben die Ösis a greislichs Bier! Stimmts Andi, hob i di erwischt?

 

Edi Mörtl zu Der Lieferen...10.04.2019

Tolle Tour Andi, ganz nach meinem Geschmack. Nur, eine Frage als "Nichtbiertrinker" hät ich schon: ist das mit dem Bier nicht so wie beim Wein, dass das Bier aus‘m Glas bzw. Flasche wesentlich geschmackvoller schmeckt? Ich könnte auch noch den Umweltgedanken mit anführen, erspar ich dir aber.

Also mir würde es niemals einfallen meinen Gipfelwein in der Dose (gibt‘s ja auch) oder Tetrapack (auch das gibt‘s) mit auf Tour zunehmen!

Zum Bild "Stemmbogen" verkneif ich mir, wenn auch mühsam, jeglichen Kommentar ;) 

Euch "Gladiatoren" der Cheamgauer auch weiterhin, 

aufpassen und gsund bleim!