Geigelstein



Von Ettenhausen (ca. 620) über Wuhrsteinalm (1150) und Wirtsalm (1420) zum Geigelstein (1808). Abfahrt wie Anstieg.

Schneelage: Der unterste Hang bekommt schon die ersten aperen Stellen, danach durchgehende Schneedecke. Bis zur Geigelsteinschulter (ca. 1650) gut eingefahrene, firnige Schneedecke. Gipfelanstieg/Abfahrt hart mit eisigen Stellen (Harscheisen waren hilfreich), die Latschen sind nicht vollständig eingeschneit, Vorsicht bei der Abfahrt. Platt hatte eisige Glasur, heuer mit sehr großem Schneemaul. Insgesamt ab Schulter recht gut fahrbarer Firnschnee.

Lawinenbeobachtungen: Ältere Nassschneelawine aus steilem S-Hang oberhalb Wuhrsteinalm hat Aufstiegsroute überquert. Oben einige Schneemäuler in Steilhängen.

Wetter: Bewölkt, mild, ab Schulter frischer W-Wind.

Fundbüro: Am Parkplatz standen herrenlose Tourenskistöcke herum. Falls der Besitzer diese noch braucht, kann er sich ja in meinem "Fundbüro" melden.

Autor: Klaus Einmayr
Datum: 05.03.2019
Saison: 18/19
Gebiet: Chiemgauer Alpen

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Klaus Einmayr06.03.2019

Soviel ich an Spuren erkennen konnte, kommt man durch den Anriss durch, ausweichen kann man glaube ich nicht. Schöne Grüße, Klaus

Annamirl Hufnagel zu Mühlhornwand06.03.2019

ich seh sie, Klaus, die Oberkaseralm - zumindest der Kamin und ein winziger Teil vom rechten hinteren Dach schaut noch raus - links der Bildmitte etwas unterhalb über dem aperen Mugl (aber auch nur in der Vergrößerung zu erkennen) ... die Oberkaser-Mare hod se moi wieder einschnein lassn, zumindest ihr Geist weht noch um die Hüttn rum ;-)

Du, kann man dem Gleitschneemaul am Platt eigentlich noch irgendwie ausweichen?

liebe Grüße, Annamirl