...von Schattenmännern und Sonnenkindern



...ein Wochenende im Süden mit zwei fast benachbarten und dennoch kontrastreichen Touren

 

..."die leidigen Grenzkontrollen wurden bekanntlich im heurigen Winter auch auf die Schneetransporte ausgeweitet - der Großteil des für den Süden bestimmten Schnees wurde von der Grenze zurück in den Norden geschickt...;-)))"...

 

...dennoch war's wieder einmal einen Versuch wert...und sooo schlecht war's ja dann gar nicht!

 

Das samstägliche Schattendasein im Kaltwasserkar war (nomen est omen) tatsächlich grenzwertig - nur für gefühlte 15 Minuten bekamen wir die Sonne zu Gesicht, damit nicht genug blies uns im oberen Teil des Kares ein schneidiger Blasius ins Gesicht. Jedenfalls waren wir die einzigen hartgesottenen, die sich diesen samstäglichen Kreuzweg angetan haben...wenigstens der imposante Karkessel im Talschluss - eingerahmt von den beeindruckenden Kolossen des Kaltwasserzuges - hat für die Mühen und unwirtlichen Bedingungen entschädigt.

Die Abfahrt war mit etwas Blick für die "beste Linie" dank der in Mulden eingewehten 5 -10 cm lockeren Triebschneeauflagen zumindest im oberen Teil gar nicht so schlecht.

 

Die Sonntagsmatinee auf die Bärenlahnscharte/Forcella Lavinal dell' Orso/Skrbina prednje Spranje als Kontrasttour mit Anstieg an der Südseite, Zwischenabfahrt in die schattige nordseitige Spragna, Wiederaufstieg und Abfahrt über die Südseite hat dann auch den samstäglichen Melanin-Mangel wieder ausgeglichen.

Der Schnee südseitig perfekt aufgefirnt, nordseitig großteils tragender Windharsch und wie schon am Samstag in Muldenlagen mit weicher Triebschneeauflage.

 

Fazit: Es hat sich dennoch ausgezahlt...und zwar nicht nur wegen der Schitouren! ;-))))

Autor: Thomas Eckerstorfer
Datum: 24.02.2019
Saison: 18/19
Gebiet: zahodni Julijci

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