Hochgern



Von Kohlstatt über die Bischofsfellnalm über den Südhang auf den Hochgern und dann wieder dort ab. Soweit der Plan. Pläne sind gottseidank flexibel...

 

Schnee/Gefahrenmuster: Bis zum Gipfel eine Mischkulanz aus pickelhart, Schmelzharsch, leicht aufgefirnt, Pappschnee und mit viel Phantasie noch nasser Pulver im Schatten. Der südseitige Gipfelhang gleicht einem Gletscher, riesige Gleitschneemäuler und teilweise schon ordentliche Rutsche. Dazwischen frische Spuren, die zwischen den Gleitschneemäulern offenbar herumgekraxelt sind, um weiterzukommen. Uns ist da etwas gruselig geworden, die Aufstiegsspur (mit Abfahrtsspuren) führte weiter westlich durch den Wald dann doch bis zum Gipfel. Nur retour hat uns der "Waldausweichweg" so gar nicht angesehen, daher am Gipfel mit 2 netten Einheimischen beschlossen gemeinsam über die Nordseite in Richtung Staudacher Alm abzufahren.

 

Abfahrt: Direkt vom Gipfel ganz ok, etwas Presspulver, weiter unten dann zunehmend nasserer Schnee. Es folgte von der Staudacher Alm eine Skiwanderung in Richtung Brachtlalm und Vorderalm und dann die Abfahrt über Grafenmais Diensthütte retour zu unserer Forststrasse. Unterhalb von 1100m dann extremer Sulz.

Dafür hat das Wetter gut gehalten und der Wind hat sich auch in Grenzen gehalten. Und was Neues durften wir auch kennenlernen. ;-)

Autor: Daniela Kern
Datum: 10.02.2019
Saison: 18/19
Gebiet: Chiemgauer

Neuen Kommentar hinzufügen