Abfahrt vom Hochkönig



nach einigen Tagen am Matrashaus bin ich heute vormittags wieder abgefahren.

An den Stellen die mir kritisch erschienen sind habe ich wieder einen Block ausgegraben. 

Im Gipfelhang waren nur die obersten 10 cm auszulösen, was mich insgesamt beruhigt hat, allerdings waren in der Folge immer die nordseitigen Hänge die eher kritischen.

Was mich dazu bewogen hat beim Aufstieg zum Gletschereingang zum ersten Mal in einer Schleife über die westseitige Flanke zu spuren.

In der südseitigen Querung über der Schrammbachscharte lag lag die Schwachschicht in einer Tiefe von ca 30 cm, war aber nicht so leicht auszulösen.

Bei der Abfahrt von der Schoberscharte ins Ochsenkar ebenso, deshalb bin ich trotz bestem Pulver nicht direkt in der Rinne abgefahren.

Nach der Torsäule am Ochsenriedl deutlich mehr Schnee, der wieder nordseitig teilweise sogar in kleinen Triebschneeschollen abgegangen ist.

In der langen ostseitigen Querung zur Mitterfeldalm war zu meinem  Glück schon eine Aufstiegspur, in der ich, ohne spuren zu müssen, problemlos durch den tiefen Schnee kam.

Insgesamt war es durch das difuse Licht am Vormittag nicht so einfach die Gefahrenstellen zu erkennen, Abfahrt erst mittags wäre sicher besser gewesen.

 

 

Autor: Roman Kurz
Datum: 01.02.2019
Saison: 18/19
Gebiet:

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