Spielberg



Ja wir waren unterwegs, auch wenn's schon ganz verpönt ist und man es sich fast nicht mehr sagen traut. Die Dach-Abschaufler würden einen jetzt am liebsten erschlagen. Wobei wir dann einem Anreiner beim Schaufeln Hilfe angeboten hätten, doch diese wurde abgelehnt. Die Feuerwehr wär gleich da, die helfe in der Gemeinde eh. Das ist ja offenbar in den Gemeinden ganz verschieden...
 

Defensiv bedeutete für uns: Obacht auf den Wald (Baumsturzgefahr), flache Hänge suchen (ausgeprägtes Gleitschneeproblem bzw. Triebschnee) und Gelände, das man kennt (Sicht = 0). Sichwort: Zwischen den Häusern in der Strub ein bissl Skiwandern statt großes Tourenprogramm.

Gleitschnee auf den steileren Hängen gegenüber gut zu beobachten. Auch im Waldbereich stellenweise einblasene Mulden.

 

Schnee/Abfahrt: Der Schnee war a) oben gepresst und schwer zu fahren b) nass und schwer zu fahren.

Die meiste Zeit sind wir in der flachen, auf der Forststrasse gelegten Aufstiegsspur wieder Schuss abgefahren, jeder Ansatz eines Bogerns auf den flachen Hängen zurück zum Auto hat zu 80% in Steckenbleiben und Umfallen geendet.

Haben uns wegen lichterem/bzw. weniger Waldkontakt für den Spielberg entschieden, das war auch gut so. Haben jedoch bei der Abfahrt zwei Junge getroffen, die beim Eibleck wegen sehr dubios aussehenden Bäumen umgedreht sind (hier auch dichterer Wald).

Autor: Daniela Kern
Datum: 12.01.2019
Saison: 18/19
Gebiet: Osterhorngruppe

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