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Lagebericht
Sa. 13.01.2018
update 13.01.18 6:56 (Claudia Riedl)

Günstige Situation

Nachmittag

Vormittag

Ab etwa 2300 m ist vor allem in den Hohen Tauern noch eine Schneebrettauslösung insbesondere bei großer Zusatzbelastung möglich. Am ehesten an Geländekanten im steilen Nordsektor, sowie in seitlich eingewehten west- und ostseitigen Rinnen am Übergang von wenig zu viel Schnee. In den übrigen Gebirgsgruppen gibt es nur ganz vereinzelt Gefahrenstellen für eine Schneebrettauslösung. Bis etwa 2100 m hinauf sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.

Gefahrenbeurteilung

Die Lawinengefahr ist GERING, in den Hohen Tauern ab etwa 2300 m MÄßIG. Der Triebschnee vom Dienstag liegt kammnah und kammfern hinter Geländekanten im Nordsektor und in seitlich eingewehten Rinnen und Mulden. Meist benötigt man große Zusatzbelastung um ein Schneebrett auszulösen. Am kritischten ist der Übergang von wenig zu viel Schnee. In tiefen und mittleren Lagen (bis etwa 2100 m hinauf) sind einzelne Gleitschneelawinen möglich. Hänge mit Schneemäulern meiden.

Schneedeckenaufbau

Die Schneedecke ist gut gesetzt und oft kompakt, teilweise mit eingelagerten Eislamellen oder Schmelzformen. Die Oberfläche ist von Harschdeckeln aller Arten geprägt, stellenweise lässt sich (vom Wind behandelter) Pulverschnee finden.

Alpinwetter der ZAMG Salzburg

Heute, Samstag, ist die Sicht gut und oft scheint die Sonne. Der Hochnebel reicht bis etwa 1100 m hinauf. Auch hohe Gipfel können teilweise im Nebel stecken. Am sonnigsten ist es im Pinzgau, dichtere Wolkenfelder ziehen zeitweise von der Steiermark in den Pongau und Lungau. Kaum Wind, an exponierten Gipfeln und in typischen Föhnschneisen weht schwacher bis mäßig starker Wind aus Süd bis Ost. In 2000 m um -3 Grad, in 3000 m um -8 Grad.
Morgen, Sonntag, wenig Änderung beim Wetter: Hochnebel über den Tälern und im Alpenvorland. Ansonsten meist gutsichtig und teilweise sonnig. Es können aber auch hohe Gipfel zeitweise im Nebel stecken. Schwacher bis mäßiger Südostwind.

Tendenz

Wenig Änderung.





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