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Lagebericht
Fr. 12.01.2018
update 12.01.18 6:59 (Claudia Riedl)

Kleines Triebschneeproblem und Gleitschneelawinen

Nachmittag

Vormittag

In den Tauern und den Nockbergen herrscht ab etwa 2100 m ein MÄßIGES Triebschneeproblem. Insbesondere mit großer Zusatzbelastung sind Schneebretter im Nordsektor und in eingewehten Rinnen auslösbar, am ehesten am Übergang von wenig zu viel Schnee. In tiefen und mittleren Lagen sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.

Gefahrenbeurteilung

Die Lawinengefahr ist in den Tauern und den Nockbergen ab etwa 2100 m MÄßIG ansonsten GERING. Der Triebschnee vom Dienstag ist gut zu erkennen. In den Tauern und den Nockbergen trifft man auf teils umfangreiche Triebschneepakete, gewaltige Einwehungen, harte Windgangeln. Kammnah und kammfern, im Nordsektor und in Rinnen und Mulden. Meist benötigt man große Zusatzbelastung um ein Schneebrett auszulösen. Am kritischten ist der Übergang von wenig zu viel Schnee. In tiefen und mittleren Lagen (bis etwa 2100 m hinauf) sind einzelne Gleitschneelawinen möglich. Hänge mit Schneemäulern meiden.

Schneedeckenaufbau

Die Schneedecke ist gut gesetzt und oft kompakt mit eingelagerten Eislamellen oder Schmelzformen. Die Oberfläche ist von Harschdeckeln aller Arten geprägt, stellenweise lässt sich (vom Wind behandelter) Pulverschnee finden.

Alpinwetter der ZAMG Salzburg

Heute, Freitag, scheint über dem Hochnebel (Nebelobergrenze etwa 1000 m), teilweise die Sonne. Zeitweise stecken aber auch die hohen Berggipfel im Nebel. Zwischen dem Hochnebel und der nächsten Wolkenschicht ist die Sicht meist gut. Schwacher Wind. In 2000 m um -6 Grad, in 3000 m um -10 Grad.
Morgen, Samstag, ist die Sicht gut und oft scheint die Sonne. Die meisten Nebelschwaden lösen sich am Vormittag auf, am längsten trüb bleibt es voraussichtlich im Lungau. Kaum Wind. In 2000 m um -3 Grad, in 3000 m um -9 Grad.

Tendenz

Wenig Änderung.





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